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Über das Internet

Die Definition des Internets selbst ist sehr einfach – Internet ist ein Medium (Vermittler, Überträger). Es ist kurz gesagt ein INHALT – alles, was es bietet, steht gleich nach dem Anschluss des Rechners ans Netz zur Verfügung (es ist egal, ob er durch Festnetz, per Telefon oder anderswie erfolgt). Diese Präsentation und Verbreitung von Informationen erfolgt sehr einfach – durch einen Klick, der zu der überhaupt einfachsten Handlung gehört und durch die der Nutzer eine positive Reaktion auf die gegebene Mitteilung ausdrückt.

Wie ist es entstanden?

In den 60er Jahren bemühte sich das US-Militär eine Methode zu finden, wie man es sichern kann, dass die auf dem ganzen Gebiet von USA platzierten Militärcomputer problemlos zusammen kommunizieren können, und zwar auch dann, wenn ein Teil dieses Netzes außer Betrieb sein wird. Die Mitarbeiter der RAND Corporation kamen mit einer unikalen Lösung – Errichtung eines Netzes ohne Zentralanschlusspunkt. Falls eine der Leitungen vernichtet sein sollte, würde die Information gleich zu dem Empfänger durch eine andere Strecke geleitet. „Are you receiving this?“ - der erste Satz, der im August 1969 von der University of California in Los Angeles durch ein von vier Anschlusspunkten gebildetes Netz geschickt wurde: UCLA, Stanford Research Institute, UC Santa Barbara und University of Utah in Salt Lake City. So entstand das Arpanet.

Nach und nach schlossen sich an das Internet auch weitere Institutionen, vor allem Universitäten an. Zu dieser Zeit war das Internet eine rein unkommerzielle Sache. Zu seiner Errichtung haben das US-Militär und verschiedene Regierungsagenturen beigetragen. Für die Unternehmer war es nicht interessant, da sie keine Möglichkeit sahen, es zu nutzen.

1989 erfand Tim Berners-Lee eine neue Kommunikationsmethode (ursprünglich für den Innenbedarf der CERN Labors, wo er arbeitete) – Hypertexte. Texte, die weitere Verweise auf weitere Dokumente enthalten, die sich in einem anderen Rechner befinden können, auch am anderen Weltende. Dank der einfachen und intuitiven Bedienung verbreitete sich diese Kommunikationsmethode auch hinter die Tore von CERN und ist heute unter dem Namen World Wide Web bekannt. Kurz danach kamen zu den Dokumenten auch Bilder. Die Dokumente wirkten natürlicher und dies ermöglichte eine noch bessere Kommunikation. Gerade die Existenz von WWW mit der Massenverbreitung von Personalrechnern lockte ins Internet Millionen von neuen Nutzern, und dadurch begann das Internet auch für Unternehmer interessant zu sein. Der kommerzielle Betrieb im Internet geht in das Jahr 1992 zurück, als die National Science Foundation, die bis zu dieser Zeit das Zentralnetz des Internets verwaltete, auch kommerziellen Subjekten einen Anschluss gewährte.

Internet in der Tschechischen Republik

Als Datum des Internetanschlusses der Tschechoslowakischen Föderativen Republik wird November 1991 angeführt. In der Technischen Universität erfolgten damals erfolgreich die ersten Versuche mit dem Internetanschluss an den Anschlusspunkt in Linz. Der formale Anschluss ans Internet fand am 13. Februar 1992 statt. Das Internet war damals in Prag an der Technischen Universität zugänglich, aber einen Anschluss wünschten sich auch andere Hochschulen der ganzen Republik. Im Dezember 1991 genehmigte das tschechische Schulministerium das von der akademischen Gemeinde vorgelegte Projekt und im Juni 1992 gab es 20 Millionen Kronen für den Ausbau des Zentralnetzes frei, das die Universitätsstädte verbinden sollte. Für den slowakischen Projektteil steuerte das slowakische Schulministerium die Finanzmittel zu. Nach der Trennung der Tschechoslowakischen Föderativen Republik wurde das FESNET in CESNET und das slowakische SANET geteilt. Im November 1992 wurden durch das Festnetz die Städte Prag und Brünn verbunden – zwei Hauptanschlusspunkte des Netzes CESNET – und Ende März 1993 waren schon 9 Städte angeschlossen.

Auch wenn das CESNET als akademisches Netz aufgebaut wurde, wurde es in der Reaktion auf die Nachfrage bald auch zu einem kommerziellen Anbieter. Heute ist es einer der vielen – auch das belegt die riesige Dynamik vom Internet: in 7 Jahren von Null zu einem entwickelten Konkurrenzumfeld.
Heutzutage gehört das Internet zu bedeutenden Werbemedien.

Vorteile der Internetwerbung:
Schnelligkeit

Ein Klick und schon kommt der Kunde an die Informationen über das Produkt oder die Dienstleistung. Durch einen weiteren Klick (falls der Inserent ein elektronisches Geschäft besitzt) kann er die Ware bestellen. Vergleichen Sie es mit der Werbung im Radio, Fernsehen, Katalog oder der Zeitung. Hier ist der Weg viel komplizierter: der Kunde muss das Angebot telefonisch anfordern und dann wartet er einige Tage auf ein Prospekt, erst dann kann er etwas bestellen. Er kann aber bis dahin das Interesse verlieren.

Orientierung der Werbung auf eine gezielte Kundengruppe

Kein anderes Werbemedium ermöglicht es, die Werbung so genau auf den Endkunden zu zielen. Der Inserent spricht nur die Subjekte an, die momentan Informationen über sein Angebot suchen. Beispielsweise kauft sich die Firma, die sich mit der Produktion und Montage von Fenstern beschäftigt, das Wort „Fenster“ im Internet – sie spricht alle Kunden an, die unter diesem Wort suchen – sie haben aus welchem Grund auch immer Interesse an Fenstern. Bezahlt sie sich aber die Werbung im Radio, Fernsehen, Katalog oder der Zeitung, sehen sie zwar viele Leute, aber nur wenige davon suchen Fenster. Aber diese Firma bezahlt logischerweise auch für diejenigen, die an ihrem Angebot überhaupt nicht interessiert sind.

Genaue Bewertung der Kampagne

Nachdem die Werbekampagne beendet wird, bekommen Sie genaue Ergebnisse über ihren Erfolg. Sie wissen genau, wie viele Nutzer Ihre Werbung gesehen haben und wie viele davon auf Ihren Seiten gelandet sind. Bei anderen Werbemitteln kann der Erfolg nie so genau gemessen werden.

Preis

Hängt mit den oben angeführten Punkten zusammen. Sie brauchen keine teuren Prospekte zu drucken – alle Informationen sind auf Ihren Internetseiten zu finden. Sie sparen das Porto – Sie brauchen diese Prospekte nicht zu schicken. Und schließlich sprechen Sie nur Ihre potentiellen Kunden an – d.h. diejenige, die selbst Ihre Produkte oder Dienstleistungen suchen.

Von wem wird das Internet benutzt?
  • Die Anzahl der Einwohner der Tschechischen Republik, die an Internet Interesse haben, erhöhte sich auf 67%, es wird von 31% der Einwohner benutzt (was fast 2,4 Millionen der Einwohner der Tschechischen Republik sind).
  • Zu Hause wird der Rechner von 40%, Internet von 21% der Tschechen benutzt. Die Anzahl der Personen, die zu Hause einen Internetanschluss haben, ist in den letzten 4 Jahren zehnmal gestiegen.
Was ist ein Portal?

Der Orientierung in der unerschöpflichen Menge von Informationen, die im Internet zur Verfügung stehen, dienen Suchmaschinen oder Portale. Das Portal ist ein Server, auf dem Verweise auf weitere WWW-Seiten registriert sind. Diese Verweise sind verschiedenen Fächern zugeordnet (sog. Sektionen). Jeder Verweis enthält einen Namen (durch Klicken auf den Namen kommen Sie auf die WWW-Seiten, die zu dem Verweis gehören). Weiter enthält er eine Beschreibung (das ist der Text, der genauer beschreibt, was Sie auf den WWW-Seiten finden, auf die Sie der Verweis führt).

Auf den Portalen gibt es zwei Hauptmöglichkeiten der Suche:
  • Sie können mit Hilfe der Sektionen suchen – nach den Fächern, denen die Verweise zugeordnet sind.
  • Mit Hilfe der Volltextsuche – in das Suchfenster wird das Wort geschrieben, nach dem Sie suchen möchten. Die Suchmaschine wählt alle Verweise, die dieses Schlüsselwort enthalten.